Hygienevorschriften (Corona)

Hygiene-Plan

der Zeppelin-Grundschule Potsdam
Änderung vom: 29.11.2021

Plan zur Umsetzung des Infektions- und Arbeitsschutzes an der Zeppelin-Grundschule mit besonderer Beachtung der zusätzlichen Bestimmungen aufgrund des Umgangs mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 auf Grundlage der zweiten Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - SARS-CoV-2-EindV) vom 23.11.2021

 

Hygieneplan

gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz

 0 Ergänzung zum Hygieneplan im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Überarbeitung: 29.11.2021 auf Grundlage der 2. SARS-CoV-2-EindV (23.11.2021)

 

1. Verantwortliche Personen zur Umsetzung des Hygienekonzeptes

2. Grundsätze

3. Persönliche Hygiene

4. Verstärkte Hygienemaßnahmen zum allgemeinen Reinigungskonzept

5. Raumlüftungskonzept

6. Abstandsregeln und Maskenpflicht (M-N-S)

7. Infektionsschutz im Unterricht (Sport, Musik)

8. Testkonzept

9. Meldung eines positiven PCR-Testergebnisses

10. Gremienarbeit und Versammlungen

11. Festlegung zur Wegeführung

12. Speisenversorgung durch den Caterer

 

 

1

Einleitung

 

2

Risikobewertung, Hygienemanagement und Verantwortlichkeit

 

2.1

Risikobewertung

 

2.2

Hygienemanagement und Verantwortlichkeit

 

3

Basishygiene

 

3.1

Hygieneanforderungen an Standort, Gebäude, Räume und Ausstattung

 

3.2

Reinigung und Desinfektion

 

 

3.2.1

Allgemeines.

 

 

3.2.2

Händehygiene

 

 

3.2.3

Behandlung von Flächen und Gegenständen

 

 

3.2.4

Frequenz von Reinigungsmaßnahmen

 

3.3

Umgang mit Lebensmitteln

 

 

3.3.1

Mitgebrachte Lebensmittel

 

 

3.3.2

Reinigungsmaßnahmen

 

3.4.

Sonstige Hygieneanforderungen

 

 

3.4.1

Abfallbeseitigung

 

 

3.4.2

Schädlingsbekämpfung

 

 

3.4.3

Tierhaltung

 

 

3.4.3

Trinkwasser/ Badewasser

 

 

3.4.5

Spielsand/ Sand in Sprunggruben

4

Anforderungen nach dem Infektionsschutzgesetz

 

4.1

Gesundheitliche Anforderungen

 

 

4.1.1

Personal im Küchen-/ Lebensmittelbereich (§ 42 IfSG)

 

 

4.1.2

Lehr-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal

 

 

4.1.3

Kinder, Jugendliche

 

4.2

Mitwirkungs- bzw. Mitteilungspflicht

 

4.3.

Belehrung

 

 

4.3.1

Personal im Küchen- und Lebensmittelbereich (§ 43 IfSG)

 

 

4.3.2

Lehr-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal

 

 

4.3.3

Kinder, Jugendliche, Eltern

 

4.4

Vorgehen bei meldepflichtigen Erkrankungen

 

 

4.4.1

Wer muss melden?

 

 

4.4.2

Information der Betreuten/ Sorgeberechtigten, Maßnahmeneinleitung

 

 

4.4.3

Besuchsverbot und Wiederzulassung.

 

4.5

Schutzimpfungen für Schüler

6

Erste Hilfe; Schutz des Ersthelfers

 

Anlagen

 

0 Ergänzung zum Hygieneplan im Zusammenhang mit dem Corona -

   Virus

    Überarbeitung: 29.11.2021 auf Grundlage der 2. SARS-CoV-2-EindV (23.11.2021)

  • Zweite Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - 2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23.11.2021

 

1.     Verantwortliche Personen zur Umsetzung des Hygienekonzeptes

  • vorrangig Schulleitung (Frau Bendyk und Herr Schneegass) sowie die Hygienebeauftragte Frau Dade
    • LehrerInnen und anderes pädagogisches Personal wird regelmäßig in den Konferenzen belehrt
    • regelmäßige Belehrung der SuS (Festhaltung im Klassenbuch)
    • bedarfsgerechte Hausmitteilungen über Änderungen an LehrerInnen und pädagogisches Personal
  • LehrerInnen und anderes pädagogisches Personal übernimmt ebenfalls die Verantwortung für die Umsetzung der Abstands- und Hygienemaßnahmen in den Klassenräumen, auf den Fluren sowie auf dem Schulhof
  • Verantwortlichkeiten: Masken (Frau Bendyk), Testmaterial (Herr Schneegass), Testung (Frau Ziegler)
  • die Maßnahmen zur Umsetzung des Hygienekonzeptes beziehen sich auf die o.g. Eindämmungsverordnung

 

2.    Grundsätze

  • Das Betreten des Schulgeländes ist allen schulfremden Personen (nach §16 des BrbgSchG) nicht gestattet.
  • Ausnahme gilt für:
    • Personen, die im Hol- und Bringedienst der SchülerInnen zuständig sind
    • Personen, die als Kooperationsleister, Dienstleister, zur Aufrechterhaltung des Betriebes, zur Erfüllung eines Einsatzauftrages beitragen
    • Personen, deren Zutritt außerhalb des regulären Schulbetriebes erfolgt
    • Personen, die einen Termin mit dem Lehrpersonal vereinbart haben
  • Alle Besucher, Gäste usw. müssen ein Formblatt zum Kontaktnachweis ausfüllen sowie einen Testnachweis (3G) mit sich führen.
  • Der Testnachweis ist den LehrerInnen/ der Schulleitung nachzuweisen.
  • Auf das Vorlegen eines ausgestellten Testnachweises wird im Eingangsbereich der Schule hingewiesen.

3.     Persönliche Hygiene

Das Corona-Virus ist übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Wichtigste Maßnahmen zur persönlichen Hygiene:

  • Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust, Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Gliederschmerzen) müssen die SuS auf jeden Fall zu Hause bleiben.
  • Es ist ein Abstand von mindestens 1,50 m einzuhalten, wenn keine Maske getragen wird.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Es werden keine Lebensmittel und Schulmaterialien untereinander ausgetauscht.
    • Speisen- und Getränkeaufnahme erfolgt im Klassenraum am Platz
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; vor und nach dem Essen)
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

 

4.     Verstärkte Hygienemaßnahmen zum allgemeinen Reinigungskonzept

Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen täglich gereinigt werden:

• Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen,

• Treppen- & Handläufe, Lichtschalter, Tische, Stühle, Telefone, Kopierer

• und alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen.

  • verantwortlich: Hausmeister Herr Kasche/ (Herr Heidmann)
  • Hausmeister führt Kontrollen und Absprachen durch

 

5.     Raumlüftungskonzept

  • Stoßlüften von Klassen/Fachräumen
    • vor und nach dem Unterricht
    • regelmäßiges Lüften während er Unterrichtszeit, mindestens nach 20 min
    • Querlüftung in geeigneten Räumen mit Notaußentüren (R. 110 / R. 117)
  • Sporthalle / Umkleideräumen
    • durch dauerhaftes Öffnen der elektronischen Fenster sowie Notfalltüren während des Unterrichtstages
  • Einsatz der CO2-Ampeln
    • gegebenenfalls Stoßlüften nach erhöhter CO2-Konzentration
    • SuS und Lehrpersonal geben ihnen besondere Beachtung

 

6.     Abstandsregeln und Maskenpflicht (M-N-S)

  • Abstandsregeln:
    • zwischen SuS bestehen keine
    • zwischen SuS und päd. Personal besteht keine
    • zwischen päd. Personal/ LehrerInnen untereinander gelten Abstandsregeln im Innen- und Außenbereich der Schule, im Sportunterricht, bei Schulfahrten, bei außerschulischen Lernangeboten
    • zwischen päd. Persona, LehrerInnen und Erziehungsberechtigten/ BesucherInnen gelten Abstandsregeln

 

  • Maskenpflicht:
    • Maskenpflicht an der Schule für SuS und Lehrkräfte und sonstiges Personal

außer:

  • SuS: müssen keine Maske auf dem Schulgelände tragen, im Sportunterricht und beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten
    • außer: bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, bei Ganztagsangeboten (Bibliothek, AG´s) und im Rahmen des Schwimmunterrichts
  • Lehrkräfte und päd. Personal: in allen Innenbereichen der Schule
    • außer: im Sportunterricht, im Außenbereich der Schule, wenn der Abstand eingehalten werden kann und beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten
  • Gäste (Erziehungsberechtigte, Besucher, Dienstleister):
    • in allen Innen- und Außenbereichen der Schule
  • Während des Stoßlüftens in den Schulräumen können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal die medizinische Maske vorübergehend abnehmen.

 

7.     Infektionsschutz im Unterricht

  • Infektionsschutz im Sportunterricht
    • In den jeweiligen Bewegungsfeldern soll darauf geachtet werden, dass die Hygienestandards – und Abstände Beachtung finden.
    • Sportwende teilen die Sporthalle in einzelne Bewegungsfelder ein.
    • Jede Klasse hat einen eigenen Bereich.
    • Der Sportunterricht ist sowohl in der Sporthalle als auch im Außenbereich möglich.
    • Das Umziehen findet in den Umkleidekabinen und in den Klassenräumen statt.
    • Beim Umziehen wird die Maske getragen.
    • Schulschwimmen:
      • Beim Schülerverkehr zum/vom Schulschwimmen ist ein M-N-S (medizinische Maske) zu tragen.
      • Weitere Gegebenheiten zum Tragen des M-N-S und der Hygieneregeln gibt der Schulschwimmstandort BLU (Betreiber) vor.

 

  • Infektionsschutz im Musikunterricht
    • Singen (inkl. Chorgesang) und das Spielen von Blasinstrumenten im Unterricht ist unter Einhaltung eines Mindestabstandes von zwei Metern und bei guter Belüftung möglich.

 

  • Unterrichtsorganisation bei Raumwechsel
    • Der Fachunterricht findet in den entsprechenden Fachräumen statt (Musik, Gewi, Nawi, WAT und Kunst).
    • Sport findet in der Turnhalle statt.
    • Auf den Fluren gilt das Rechtsgebot.

8.     Testkonzept

  • SuS legen montags, mittwochs und freitags einen Nachweis eines Antigen-Schnelltests vor (Dokumentation Anlage 2).
  • Die erforderlichen Anlagen können sich die Eltern bei Bedarf auf der Homepage der Schule ausdrucken..
  • Die Kontrolle erfolgt auf zwei auseinanderliegenden Schulhöfen. (3 Eingänge pro Seite)
    • SuS werden auf dem Schulhof kontrolliert, auf dem sie den kürzesten Weg zu ihrem Klassenraum haben.
  • SuS dürfen die Schule ohne Testnachweis nicht betreten.
  • Geimpfte und genesene SuS und pädagogisches Personal benötigen keinen Testnachweis, können sich aber freiwillig testen.
  • Sollte eine Schülertestung positiv ausfallen, informieren Eltern die Schulleitung/ KlassenleiterInn.
  • Vor dem Unterrichtsbeginn kontrolliert die Lehrkraft der 1. Stunde den Nachweis auf dem Schulhof.
    • SuS ohne Testung können sich mit Zustimmung der Eltern (Anlage 3) in einem separaten Raum (Sporthalle) unter Aufsicht eines pädagogischen Personals selber testen (Einverständniserklärung liegen der beaufsichtigenden Person vor).
    • Personal wird für die Testung festgelegt.
    • Sollte ein Ergebnis positiv ausfallen, wird das Kind separiert und durch die Eltern sofort abgeholt.
    • Eltern müssen bei einem Arzt einen PCR-Test durchführen lassen.
  • Nicht ausreichend geimpftes Personal, legt täglich einen Nachweis eines negativen Antigen-Schnelltests der Schulleitung vor.

 

9.     Meldung eines positiven PCR-Testergebnisses

  • Erhält die Schule die Information über einen positiven PCR-Test, so ist das Gesundheitsamt sofort zu informieren.
  • Meldung der Namen, Kontaktdaten und Sitzplan der Klasse (Fachunterricht) sind erforderlich.
  • Checkliste des Gesundheitsamtes ist von jedem/jeder FachleherIn auszufüllen.
  • Impfstatus der Lehrkräfte müssen ebenfalls dem Gesundheitsamt gemeldet werden (Verantwortlich: Schulleitung)
  • Die Kooperationspartner/Horte erhalten ebenfalls eine Information.
  • Das Gesundheitsamt legt weitere Schritte fest, die die Schule umsetzt.

 

10.     Gremienarbeit und Versammlungen

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthaltes aller Personen
    • bezieht sich auf die aktuelle Umgangsverordnung (Veranstaltungen)
    • derzeit: außen 250 / innen: 100 Personen
    • Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln
  • Erfassung aller Personendaten (Namen, Geburtsdatum, Kontakt) aller Teilnehmenden
  • Einhaltung des Abstandsgebotes mit der Möglichkeit, dass der Abstand zwischen zwei Sitzplätzen bis auf einen Meter verringert werden kann. Es kann auf die Einhaltung des Abstandsgebotes verzichtet werden, wenn alle Personen durchgehend eine M-N-S tragen.
  • Zutritt nur für Besucher nach 3G-Regel.
  • regelmäßiges Lüften nach Lüftungskonzept
  • vorzugsweise Nutzung der Mensa des Hannah-Arendt-Gymnasiums oder der eigenen Sporthalle unter Wahrung des Abstandes (+ Lüften und Masken)
  • Dienstberatungen werden auf das Minimum begrenzt
    • Übermittlung wichtiger Informationen erfolgt vermehrt per Mail
    • Konferenzen/ Beratungen können per Videokonferenz durchgeführt werden
    • bedarfsgerechte Hausmitteilungen über Änderungen an LehrerInnen und pädagogisches Personal

 

11.     Festlegung zur Wegeführung

vor dem Unterricht

  • Schule verfügt über zwei getrennte Schulhöfe.
  • Klassen betreten die festgelegte Schulhofseite.
  • SuS betreten von der festgelegten Schuhofseite aus die vier Eingänge
    • Aufteilung der Schulklassen auf Schulhöfe erfolgte nach der Maßnahme à kürzester Weg zum Klassenraum

zusätzlich:

  • zwei Klassen haben einen separaten Eingang (R. 110 / R. 117)
  • separater Eingang für die 1. Klassen wird genutzt

 

im Schulhaus

  • Einbahnstraßensystem ist nicht umsetzbar.
  • Fortbewegung auf den Fluren à Rechtsfahrgebot

 

in den Pausen

  • (Nutzung beider Höfe (viel Fläche zur Verfügung), Sport- Spielfläche, um viele Spielflächen bereit zu stellen

 

12.    Speisenversorgung durch den Caterer

  • gestaffelte Essenszeiten (11:30 Uhr, 12:20 Uhr, 12:35 Uhr, 12:40 Uhr und 13:00 Uhr)
  • Vor Eintritt und Nutzung der Speiseräume sind die Maßnahmen zur Handhygiene umzusetzen. (Abfrage durch aufsichtsführendes Lehrpersonal sowie SuS der 6. Klassen)
  • Fensterlüftung (Stoßlüftung) erfolgt vor, bei und nach Nutzung des Speiseraumes.
  • Ausgabe des Bestecks und Geschirrs erfolgt durch das Küchenpersonal.
  • Im Essenraum à Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (kann nur beim Essen abgenommen werden)
  • Durchmischung der Klassen am Essenstisch vermeiden

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1                      Einleitung

Gemeinschaftseinrichtungen, so auch Schulen, sind durch das Zusammenleben und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Personen von besonderer hygienischer Bedeutung. Sie bedürfen deshalb großer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Erziehung zu hygienischem Verhalten und zur Verhütung von Infektionskrankheiten zu sichern.

Übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern, ist Zweck des Infektionsschutzgesetzes (IfSG).

 

2                     Risikobewertung, Hygienemanagement und Verantwortlichkeit

2.1      Risikobewertung

Das Infektionsrisiko wird allgemein von der Anwesenheit primär wie fakultativ pathogener Keime, den Übertragungswegen dieser Erreger (direkte und indirekte Übertragungswege) sowie der Abwehr- und Immunsituation (Impfstatus) der Schüler und des Personals bestimmt.

Für den Ausschluss von Personen aus der Schule, die an bestimmten Infektionskrankheiten leiden oder in Wohngemeinschaft engen Kontakt zu Infizierten hatten, bilden das Infektionsschutzgesetz (§34), die Wiederzulassungsregelungen des RKI und ggf. des jeweiligen Bundeslandes die rechtliche Grundlage.

Neben den klassischen Kinderkrankheiten (abhängig vom Impfstatus z. B. Masern, Mumps, Röteln, Pertussis, Varizellen bzw. Scharlach) sind in Schulen vor allem fäkal-oral übertragbare Infektionskrankheiten, wie Durchfallerkrankungen oder Hepatitis A als Einzelfälle und Häufungen von Bedeutung. Hier sind neben Reinigungsmaßnahmen zumeist auch gezielte Desinfektionsmaßnahmen sinnvoll einzusetzen. In jedem Fall ist beim Auftreten von Infektionskrankheiten sowie Kopfläusen oder Krätze das Gesundheitsamt einzubeziehen.

Besondere Aufmerksamkeit und sofortiges Einbeziehen des Gesundheitsamtes erfordert das Auftreten von Hirnhautentzündungen (Meningitiden), insbesondere wenn diese durch Meningokokken oder Hämophilus influenzae Typ B verursacht werden.

 

2.2      Hygienemanagement und Verantwortlichkeit

Der Schulleiter/ Träger trägt die Verantwortung für die Sicherung der hygienischen Erfordernisse und nimmt seine Verantwortung durch Anleitung und Kontrolle wahr. Er kann zu seiner Unterstützung einen Hygienebeauftragten oder ein Hygieneteam benennen.

Zu den Aufgaben des Hygienemanagements gehören unter anderem:

•           Erstellung und Aktualisierung des Hygieneplanes

•           Überwachung der Einhaltung der im Hygieneplan festgelegten Maßnahmen

•           Durchführung von Hygienebelehrungen

•           Aufrechterhaltung des Kontaktes zum Gesundheitsamt und den Eltern

Der Hygieneplan ist jährlich durch die Schulleitung hinsichtlich seiner Aktualität zu überprüfen und ggf. zu ändern (siehe Datum).

- Lehrküche erfolgt zu Beginn des Schuljahres durch WAT Lehrkraft, Gesunde Ernährung, Lehrkraft und die Schulleitung

Der Hygieneplan muss jederzeit zugänglich und einsehbar sein. Er liegt im Sekretariat im Ordner ASG aus.

Die Beschäftigten werden mindestens einmal pro Jahr hinsichtlich der erforderlichen Hygienemaßnahmen belehrt. Die Belehrung ist schriftlich zu dokumentieren (siehe Unterschriftenliste). In der 1. Konferenz der Lehrkräfte erfolgt die Belehrung und wird durch Unterschrift dokumentiert. Alle im Schuljahr hinzukommenden Beschäftigten erhalten die Informationen zum Nachlesen in einer Willkommensmappe bzw. digital und unterschreiben die Belehrungsinhalte

Die SuS werden durch die Lehrkräfte belehrt und diese ist im Klassenbuch erfasst.

 

3                     Basishygiene

3.1      Hygieneanforderungen an Standort, Gebäude, Räume und Ausstattung

Für die Anforderungen an Standort, Gebäude, Räume und Ausstattung sind vor allem die in dem jeweiligen Bundesland geltenden baurechtlichen und brandschutztechnischen Vorschriften sowie Schulbau- und Raumprogramm-Empfehlungen zugrunde zu legen.

In den regionalen bzw. einrichtungsspezifischen Hygieneplänen sollten unter anderem nachfolgende Problemkreise berücksichtigt werden:

  • Standort (z. B. Lärm, lufthygienische und bioklimatische Belastungen, Altlasten)
  • Freiflächen/Sportanlagen (Größe, Gestaltung, Bepflanzung, Giftpflanzen, Spielgerätesicherheit und -Wartung, Wasser- und Sandspielplätze)
  • Schulgebäude/Sporthalle (behindertengerechte Gestaltung, Bau- und Ausstattungsmaterialien / lnnenraumluft, Oberflächengestaltung der Fußböden, Wände und Ausstattungen)
  • Klassenräume / Schülerarbeitsplätze (Größe, Mobiliar, Tageslicht- und künstliche Beleuchtung, Schallschutz, Raumakustik, Raumklima, Heizung, Sonnenschutz)
  • Sanitärbereiche:    Schule / Sporthalle (Toilettenbemessung und -ausstattung, Handwaschmöglichkeiten und -ausstattung, Dusch- und Umkleidebereiche)
  • Schulgarderobe
  • Schularztraum
  • ggf. Küche/Essenausgabe
  • Personalräume
  • Raum für Reinigungsutensilien

Eine kontinuierliche planmäßige bauliche Instandhaltung und Renovierung ist notwendige Voraussetzung für jede effektive Reinigung und Desinfektion.

Gerade in Schulen hat die Innenraumlufthygiene einen besonderen Stellenwert. Es ist insbesondere darauf zu achten, dass in den Pausen regelmäßig eine intensive Lüftung erfolgt.

  • Die Lehrkräfte werden zum regelmäßigen Lüften in der Belehrung angehalten.
  • Die SuS, die als Energiespardetektive fungieren, geben Hinweise zum Lüften.
  • es werden einmal im Jahr in jeder Klasse Schilder zum Stoßlüften durch die Energiespardetektive ausgeteilt.
  • aus baulichen und brandschutztechnischen Gründen die Garderoben in den Räumen verbleiben.

Schimmelpilzbefall muss umgehend ursächlich abgeklärt und saniert werden.

 

3.2      Reinigung und Desinfektion

3.2.1 Allgemeines

Eine gründliche und regelmäßige Reinigung, insbesondere der Hände sowie häufig benutzter Flächen und Gegenstände, ist eine wichtige Grundlage für einen guten Hygienestatus.

Eine Desinfektion ist dort notwendig, wo Krankheitserreger auftreten können und Kontaktmöglichkeiten zur Weiterverbreitung bestehen. Dies trifft unter anderem zu bei Verunreinigungen mit Blut, Erbrochenem, Stuhl oder Urin und beim gehäuften Auftreten infektiöser Magen-/ Darmerkrankungen.

Die Desinfektionsmittel sind je nach Anwendungsgebiet aus der Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene e.V. (VAH), ehemals Liste der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), mit der entsprechenden Konzentration und Einwirkzeit auszuwählen (ggf. nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt). Beim Auftreten meldepflichtiger übertragbarer Krankheiten oder bei begründetem Verdacht einer solchen sind spezielle antiepidemische Maßnahmen notwendig, die vom zuständigen Gesundheitsamt veranlasst bzw. mit diesem abgestimmt werden und nicht Gegenstand dieser Ausführungen sind.

Desinfektionsmittel sind vor dem Zugriff von Schülern bzw. unberechtigten Personen sicher aufzubewahren.

  • Desinfektionsmittel sind im Lehrerzimmer zugänglich und können dort im Bedarfsfall genutzt werden
  • Es steht dort auch eine Eimer, Papiertücher, Handschuhe, Tüte Katzenstreu bereit, um Erbrochenes abzudecken, zu trocknen und aufzukehren.
  • Informationen dazu stehen auch im Lehrer-ABC für jede neue LK

Verantwortlichkeit: Frau Dade

3.2.2 Händehygiene

Hände sind durch ihre vielfältigen Kontakte mit der Umgebung und anderen Men­schen Hauptüberträger von Krankheitserregern. Händewaschen und Händedesinfek­tion gehören zu den wichtigsten Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

Es sind in den WC´s Handwaschplätze vorhanden, ausgestattet mit fließendem kaltem und warmem Wasser sowie Spendern für Flüssigseife und für Einmalhandtücher sowie Abwurfbehälter für Handtücher.

Die Verwendung von Stückseife und Gemeinschaftshandtüchern ist abzulehnen.

In mehreren Klassen- und Fachräumen befinden sich Waschbecken und Einmalhandtücher.

Händewaschen ist von Personal und von den Schülern durchzuführen:

•           nach jeder Verschmutzung, nach Reinigungsarbeiten

•           nach Toilettenbenutzung

•           vor dem Umgang mit Lebensmitteln

•           vor der Einnahme von Speisen

•           nach Tierkontakt.

 

- in den Toiletten sind Schilder angebracht, wie richtiges Händewaschen funktioniert

- im Vorraum ist auch ein Hinweisschild zum richtigen Umgang in der Toilette

 

Händedesinfektion ist erforderlich für Personal und Schüler:

•           nach Kontakt mit Blut, Erbrochenem, Stuhl, Urin und anderen    Körperausscheidungen; auch wenn Handschuhe getragen werden, nach Ablegen der Handschuhe

•           nach Kontakt mit sonstigem potentiell infektiösem Material

•           nach intensivem (körperlichen) Kontakt mit Erkrankten.

Ca. 3 - 5 ml des Händedesinfektionsmittels sind in die trockenen Hände einzureiben, dabei müssen Fingerkuppen und -zwischenräume, Daumen und Nagelfalze berücksichtigt werden. Während der vom Hersteller des Präparates vorgeschriebenen Einwirkzeit (meist 14 Minute) müssen die Hände vom Desinfektionsmittel feucht gehalten werden.

Grobe Verschmutzungen (z. B. Ausscheidungen) sind vor der Desinfektion mit Zellstoff bzw. einem desinfektionsmittelgetränktem Einmaltuch zu entfernen. Die Verwendung von Einmalhandschuhen ist bei vorhersehbarem Kontakt mit Ausscheidungen, Blut usw. zu empfehlen.

Ein geeignetes Händedesinfektionsmittel steht jederzeit nutzbar bereit (auf dem Erste-Hilfe-Kasten im Sekretariat)

 

3.2.3 Behandlung von Flächen und Gegenständen

Durch Auslegen von Schmutzmatten in der Eingangszone kann der Schmutzeintrag in das Schulgebäude erheblich vermindert werden.

- Im Eingangsbereich liegen vor jeder Tür und vor dem Sekretariat Schmutzfangmatten.

Die Reinigungsmaßnahmen erfolgen laut Anlage – Vertrag des KIS mit der Reinigungsfirma.

Die Reinigungsfirma legt in Abstimmung mit dem KIS einen Reinigungsplan vor:

  •      Es ist feucht zu reinigen (Ausnahme: textile Beläge).

•           Bei den angewendeten Reinigungsmethoden ist eine Schmutzverschleppung zu verhindern (mindestens Zwei-Eimer-Methode bzw. Nutzung industrieller Reinigungsgeräte).

•           Die Reinigungsmaßnahmen sind in der Regel in Abwesenheit der Schüler durchzuführen.

•           Schüler dürfen für Reinigungsarbeiten in Sanitärräumen nicht herangezogen werden.

•           Bei Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten ist geeignete Schutzkleidung zu tragen.

•           Alle wiederverwendbaren Reinigungsutensilien (Wischmopp, Wischlappen ...) sind nach Gebrauch aufzubereiten und bis zur erneuten Verwendung trocken zu lagern. Routinemäßig soll mit mindestens 60°C gewaschen werden. Bei Häufungen von Magen- / Darmerkrankungen ist ein desinfizierendes Waschverfahren anzuwenden (bevorzugt thermisch bei mind. 85°C oder alternativ chemisch durch Einlegen in Desinfektionslösung).

•           Geräte und Mittel zur Reinigung und Desinfektion sind vor dem Zugriff Unbefugter gesichert in einem gesonderten Raum aufzubewahren. Der Raum wird durch die Reinigungsfirma belegt und 
             verschlossen.

•           Für die Pflege von textilen Fußbodenbelägen sind nur Geräte mit Mikro- bzw. Absolutfiltern zu verwenden. Teppichböden sollten täglich gesaugt werden. 2 x jährlich ist eine Feuchtreinigung (Sprüh-Extraktionsmethode = Reinigung unter Druck mit gleichzeitigem Absaugen der Flüssigkeit mittels eines speziellen Gerätes) vorzunehmen. Flecke sind nach Anfall zu entfernen.

Eine Wischdesinfektion ist bei Verschmutzung mit Erbrochenem, Stuhl, Urin, Blut u. ä. nach Entfernung der groben Verunreinigungen mit Zellstoff u. ä. durchzuführen (dabei Schutzhandschuhe und ggf. Schutzkleidung tragen - Händedesinfektion anschließend).

- Im Lehrerzimmer steht Katzenstreu bereit, um Erbrochenes schnell und möglichst ohne Verteilen zu reinigen.  

 

3.2.4 Frequenz von Reinigungsmaßnahmen

Die Reinigungsfrequenz muss sich an der speziellen Nutzungsart und -intensität orientieren. Der KIS hat die Frequenzen festgelegt.

 

3.3      Umgang mit Lebensmitteln

•           Um lebensmittelbedingte Erkrankungen und Erkrankungshäufungen in Gemeinschaftseinrichtungen zu verhindern, müssen an den Umgang mit Lebensmitteln besonders hohe Anforderungen     
             gestellt werden.

•           Verantwortlich für die Lebensmittelhygiene ist der Leiter der Einrichtung bzw. die Hygienebeauftragte Frau Dade.

•           Es dürfen nur sichere Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden, von denen keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht.

•           Mitgebrachte Lebensmittel für den gemeinschaftlichen Verzehr unterliegen den gleichen Anforderungen (keine Risikolebensmittel!)

•           Alle Beschäftigten, die mit Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung in Berührung kommen, müssen die Inhalte der §§ 42 und 43 des IfSG kennen und eine Bescheinigung des
             Gesundheitsamtes nach § 43 vorweisen können (s. 4.1.1 und 4.3.1).

•           Die Vorgaben der EU-Verordnungen zur Lebensmittelhygiene und anderer rechtlicher Grundlagen sowie Normen und Leitlinien sind einzuhalten.

•           Ein eigener Hygieneplan für den Küchenbereich ist in Abstimmung mit der Lebensmittelüberwachungsbehörde zu erstellen

                                    - erfolgte durch den Caterer

•           Leicht verderbliche Lebensmittel bzw. solche, bei denen der Hersteller dies vorschreibt, sind kühl zu lagern.

                                    - Kühlschrank ist im LZ vorhanden

                                    - Temperatur wird täglich gemessen

                                    - Thermometer im Kühlschrank vorhanden

•           Die Anlieferung von Speisen darf nur in ordnungsgemäß gereinigten und geschlossenen Behältern erfolgen (Caterer DLS)

•           Vor der Zubereitung und Ausgabe von Essen sind die Hände antiseptisch zu waschen. Aufsichtsführende Lehrkräfte und SuS der 6. Klassen, die bei der Aufsicht aushelfen, weisen die SuS vor dem
             Gang in den Essenraum darauf hin, die Hände zu waschen.

•           Personal mit eitrigen Wunden an den Händen darf keinen Umgang mit unverpackten Lebensmitteln haben.

•           Bei Verletzungen an den Händen sind beim Umgang mit Lebensmitteln Handschuhe zu tragen.

•   Für die Essenausgabe sind saubere Gerätschaften zu benutzen.

•           Warme Speisen müssen bis zur Ausgabe eine Temperatur von > 65°C aufweisen.

•           Übriggebliebene zubereitete Speisen sind zu entsorgen. Einfrieren von Resten ist verboten.

•   Die Ausgabe von Rohmilch ist nicht zulässig.

•           Lebensmittel, die unter Verwendung von rohen Bestandteilen von Hühnereiern hergestellt werden, müssen vor Abgabe ausreichend durcherhitzt werden.

•           Alle benutzten Geschirr- und Besteckteile sind heiß zu reinigen z. B. 65 °C-Programm in einer Haushaltsgeschirrspülmaschine.

•           Geschirrtücher und Lappen sind nach Benutzung aufzubereiten oder zu verwerfen.

•           Tische, Essentransportwagen und Tabletts sind nach der Esseneinnahme zu reinigen.

  • SuS tragen am Buffet, bis zu ihrem Platz einen M-N-S.

 

3.3.1 Mitgebrachte Lebensmittel

  • Gegen das Mitbringen von Lebensmitteln durch Schüler, Eltern usw. nicht nur für den Eigenbedarf (z. B. Kuchenbasare u. ä Anlässe) bestehen dann keine Bedenken, wenn grundsätzlich und ausschließlich vollständig durchgebackene Kuchen ohne Füllungen, Glasuren usw. angeboten werden sollen.
  • Vor Esseneinnahme ist durch das Personal festzustellen, ob die mitgebrachten Lebensmittel sich in einem einwandfreien Zustand befinden.
  • Übriggebliebene Lebensmittel sind am gleichen Tag zu entsorgen.
  • LK, die Kuchenbasare u.Ä. durchführen, sind verpflichtet sich über oben Genanntes zu informieren und den einwandfreien Zustand zu bestätigen. Sie müssen jede Benutzung der Lehrküche in das Hygienebuch eintragen.

 

3.3.2 Reinigungsmaßnahmen

•          Alle benutzten Geschirrteile (Teller, Trinkbecher, Besteck) sind nach jeder Benutzung im Geschirrspüler bzw. in einer mindestens aus 2 Spülbecken bestehenden Spüle abzuwaschen und zu
            spülen.

•          Bei manueller Reinigung ist das Geschirr unmittelbar nach der Reinigung abzutrocknen. Die Geschirrtücher sind täglich zu wechseln.

•          Die Lagerung des sauberen Geschirrs sollte vorzugsweise in geschlossenen Schränken erfolgen.

•          Tische und sonstige mit Lebensmitteln in Berührung gekommene Flächen einschließlich der Essentransportwagen bzw. -tabletts sind nach der Esseneinnahme mit warmem Wasser unter Zusatz
            von Reinigern zu säubern.

•           Die verwendeten Lappen sind danach zu wechseln bzw. gründlich auszuwaschen, sofort zu trocknen und trocken aufzubewahren.

                        - Reinigungsutensilien befinden sich im Lehrerzimmer

 

3.4      Sonstige Hygieneanforderungen

3.4.1 Abfallbeseitigung

•          Die Abfälle sind innerhalb der Einrichtung in gut schließenden und gut zu reinigenden Behältnissen zu sammeln und mindestens einmal täglich in die Abfallsammelbehälter außerhalb des
            Gebäudes zu entleeren.

•           Die Sammelbehälter sind auf einem befestigten und verschatteten Platz und nicht im Aufenthaltsbereich der Schüler mindestens 5 m von Fenstern und Türen entfernt aufzustellen.

•           Der Stellplatz ist sauber zu halten. Der Platz der Abfalltonnen befindet sich weit entfernt am Eingangstor.

 

3.4.2 Schädlingsbekämpfung

Gesundheitsschädlinge sind Tiere, durch die Krankheitserreger auf den Menschen übertragen werden können.

Als potenzielle Gesundheitsschädlinge in einer Schule kommen insbesondere Schaben, Pharaoameisen, Flöhe, Fliegen, Ratten und Mäuse in Betracht.

•           Durch das Unterbinden von Zutritts- bzw. Zuflugsmöglichkeiten für Schädlinge, das Vermeiden von Verbergeorten, das Beseitigen baulicher Mängel und die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit im
             Schulgebäude, im Küchenbereich und auf dem Außengelände ist einem Schädlingsbefall vorzubeugen.

•           Es sind regelmäßig Befallskontrollen durchzuführen, die zu dokumentieren sind.

•           Im Küchenbereich nach Erarbeitung einer Gefahrenanalyse, Festlegung von Kontrollpunkten, die regelmäßig zu überwachen sind (Dokumentation). Dabei sollte eine Sichtkontrolle täglich vorgenommen
             werden. V: Hausmeister

              Der Hausmeister meldet der Schulleitung bei Gefahr

•           Bei Feststellung von Schädlingen ist unverzüglich die Schädlingsart zu ermitteln, wobei Belegexemplare zur Bestimmung über das zuständige Gesundheitsamt an ein entomologisches Labor eingesandt
             werden können. Von dort aus erfolgt eine sachkundige Beratung zur Schädlingsart und zur Bekämpfung.

•           Bei Befall ist ein kompetenter Schädlingsbekämpfer für die Bekämpfung zu beauftragen

- Kommunaler Immobilienservice, Tel. 0331/2891859 wird durch den Hausmeister informiert

•           Das Gesundheitsamt ist über einen Befall zu informieren.

- der Hausmeister meldet den Befall im Sekretariat- welches im Gesundheitsamt anruft (sollte es nicht besetzt sein- meldet der Hausmeister)

3.4.3 Tierhaltung

Bei der Planung und Umsetzung der Tierhaltung ist ein enger Kontakt mit dem zuständigen Gesundheits- und Veterinäramt dringend zu empfehlen. Neben positiven psychologischen Aspekten ist das Risiko von Allergien, von Infektionen, Parasitenbefall sowie Biss- und Kratzverletzungen zu berücksichtigen.

In Schulen ist Tierhaltung unter folgenden Bedingungen möglich:

•           Sauberkeit der Räume, Käfige, Volieren, der Trink- und Futterbehälter.

•           Artgerechte Haltung, regelmäßige Fütterung und Pflege.

•           Tiere sind je nach Tierart tierärztlichen Kontrollen zu unterziehen (zumindest bei Anschaffung, bei Anzeichen von Erkrankungen, Impfung, Parasitenbehandlung).

•           Konkrete Verantwortlichkeit für die Pflege (speziell benannte Lehrer bzw. ältere Schüler).

•           Tierkäfige sollen nicht in Unterrichts- und Pausenräumen und Fluren untergebracht werden (gesonderter Raum oder Außenbereich).

•           Räume mit Tieren müssen regelmäßig intensiv gelüftet und täglich feucht gewischt werden (Verzicht auf Teppichböden).

•           Separate Lagerung von Futter und Pflegeutensilien (Streu, Stroh, Reinigungsgeräte).

•           Gründliche Händehygiene nach dem Umgang mit Tieren.

•           In die Entscheidung über Tierhaltung sind Elterngremien einzubeziehen, Eltern müssen informiert werden (Kinder mit Allergien!)

 

 

3.4.4 Trinkwasser/Badewasser

 

 

 

 

Die hygienischen Anforderungen an das Trinkwasser werden durch die "Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung - TrinkwV)" und die §§ 37-39 des Infektionsschutzgesetzes geregelt.

•           Das in Schulen verwendete Warm- und Kaltwasser für den menschlichen Gebrauch (Kochen, Waschen) muss generell der Trinkwasserverordnung entsprechen.

•           Installationen sind nach den anerkannten Regeln der Technik und nur von bei dem Wasserversorger registrierten Firmen durchführen zu lassen. Dabei sind besonders die Regelungen der "DIN 1988 - Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen" sowie das DVGW-Arbeitsblatt W 551 zu beachten.

•           Warmwasseranlagen müssen so installiert und betrieben werden, dass eine ge-sundheitsgefährdende Vermehrung von Legionellen vermieden wird (VDI 6023, DVGW W 551).

•           Perlatoren sind regelmäßig zu reinigen und ggf. thermisch zu desinfizieren (Auskochen).

 

- Hausmeister kontrolliert und dokumentiert die Rückspülungen

- der geforderte Plan, der Stellen, die gespült werden müssen, ist angefordert

 

3.4.5 Spielsand/ Sand in Sprunggruben

Für das Einrichten eines Sandkastens auf dem Spielplatz sowie zur Befüllung von Sprunggruben für den Schulsport ist auf Herkunft und Qualität des Sandes zu achten. Sand darf nicht durch Schadstoffe belastet sein. Bei Neubefüllung muss vom Lieferanten die Qualität des Sandes durch Zertifikat ausgewiesen werden. Auf ein gutes Ablaufen von Wasser ist zu achten (Drainage z.B. untere Kiesschicht).

Zur Pflege des Sandes sollten folgende Punkte beachtet werden:

•           Zulauf von Hunden und Katzen unterbinden (Einzäunung)

•           Sandkästen über Nacht bzw. am Wochenende möglichst abdecken

•           häufiges Auflockern zur Reinigung und Belüftung des Sandes (möglichst tiefgründig)

•           Aufstellen von Abfallkörben

•           tägliche visuelle Kontrollen auf organische (Tierexkremente, Lebensmittel, Müll etc.) und anorganische Verunreinigungen (z. B. Glas), Verunreinigungen aller Art sind sofort zu eliminieren

•           Sandwechsel bei starker Verschmutzung sofort ansonsten jährlich bis zu 3Jahren

            Verantwortlichkeit: Hausmeister kontrolliert

 

4                     Anforderungen nach dem Infektionsschutzgesetz

4.1      Gesundheitliche Anforderungen

4.1.1 Personal im Küchen-/ Lebensmittelbereich (§ 42 IfSG)

Personen, die im Küchen- bzw. Lebensmittelbereich von Gemeinschaftseinrichtungen beschäftigt sind, dürfen, wenn sie

•           an Typhus, Paratyphus, Cholera, Shigellenruhr, Salmonellose, einer anderen infektiösen Darmerkrankung oder Virushepatitis A oder E (infektiöse Gelbsucht) erkrankt oder dessen verdächtig sind,

•           an infizierten Wunden oder Hauterkrankungen erkrankt sind, bei denen die Möglichkeit besteht, dass deren Krankheitserreger über Lebensmittel übertragen werden können,

•           die Krankheitserreger Shigellen, Salmonellen, enterohämorrhagische Escherichia coli oder Choleravibrionen ausscheiden, nicht tätig sein oder beschäftigt werden.

 

siehe auch Anlage 7: Liste aller ansteckenden Krankheiten

4.1.2 Lehr-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal

Personen, die an einer im § 34 (1) des Infektionsschutzgesetzes (Anlage 7) genannten ansteckenden Krankheit erkrankt sind, bei denen der Verdacht darauf besteht oder die an Krätzemilben oder Läusebefall leiden, dürfen in Gemeinschaftseinrichtungen keine Lehr-, Erziehungs-, Pflege-, Aufsichts- oder sonstige Tätigkeiten ausüben, bei denen sie Kontakt zu den dort Betreuten haben, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit oder der Verlausung durch sie nicht mehr zu befürchten ist. Satz 1 gilt entsprechend für die in der Gemeinschaftseinrichtung Betreuten mit der Maßgabe, dass sie die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung dienenden Räume nicht betreten, Einrichtungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht benutzen und an Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht teilnehmen dürfen. Satz 2 gilt auch für Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und an infektiöser Gastroenteritis erkrankt oder dessen verdächtig sind.

Personen, die die in § 34 (2) genannten Erreger ausscheiden bzw. zu in § 34 (3) genannten Kontaktpersonen, dürfen nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung der gegenüber dem Ausscheider und der Gemeinschaftseinrichtung verfügten Schutzmaßnahmen die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung dienenden Räume betreten, Einrichtungen der Gemeinschaftseinrichtung benutzen und an Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung teilnehmen.

Gemäß §35 wird mindestens alle 2 Jahre eine Belehrung aller MitarbeiterInnen zu den gesundheitlichen Anforderungen und Mitwirkungspflichten entsprechend des § 34 durchgeführt und protokolliert. (Anlage 8)

4.1.3 Kinder, Jugendliche

Für die in der Einrichtung Betreuten (Kinder und Jugendliche) gilt Punkt 4.1.2 mit der Maßgabe, dass sie die dem Betrieb der Gemeinschaftseinrichtung dienenden Räume nicht betreten, Einrichtungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht benutzen und an Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung nicht teilnehmen dürfen.

 

4.2      Mitwirkungs- bzw. Mitteilungspflicht

Bei den im § 34 aufgelisteten Krankheiten und Krankheitserregern handelt es sich um solche, die in Gemeinschaftseinrichtungen leicht übertragen werden können. Eine rechtzeitige Information darüber ermöglicht, dass durch geeignete Schutzmaßnahmen und durch Information potenziell angesteckter Personen weitere Infektionen verhindert werden können.

Daher verpflichtet das IfSG die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreuten (bzw. deren Sorgeberechtigten) und die dort tätigen Personen, der Gemeinschaftseinrichtung unverzüglich mitzuteilen, wenn sie von einem der in den Absätzen 1 bis 3 (§ 34) geregelten Krankheitsfällen betroffen sind.

Damit der Informationspflicht nachgekommen werden kann, sind Belehrungen durchzuführen.

 

- Ausgabe des Merkblatts des Robert – Koch – Instituts zu Infektionskrankheiten wird mit dem Posthefter der zukünftigen ersten Klasse in der ersten Elternversammlung ausgeteilt

- eine Belehrung dazu erfolgt in allen Elternversammlungen zu Beginn des Schuljahres und wird im Protokoll benannt

- Eltern von Kindern die zugezogen sind, erhalten das Merkblatt ebenfalls

 

4.3      Belehrung

4.3.1 Personal im Küchen- und Lebensmittelbereich (§ 43 IfSG)

Die Erstausübung der Tätigkeiten im Küchen- bzw. Lebensmittelbereich ist nur möglich, wenn sie eine nicht mehr als 3 Monate alte Bescheinigung des Gesundheitsamtes oder eines vom Gesundheitsamt beauftragten Arztes nachweisen können. Diese muss eine in mündlicher und schriftlicher Form durchgeführte Belehrung über genannte Tätigkeitsverbote und Verpflichtungen enthalten. Außerdem muss der Beschäftigte darin schriftlich erklären, dass bei ihm keine Tatsachen für ein Tätigkeitsverbot vorliegen.

Treten nach Tätigkeitsaufnahme Hinderungsgründe auf, so hat der Beschäftigte dieses unverzüglich dem Arbeitgeber mitzuteilen.

Der Arbeitgeber hat die Belehrung für die Beschäftigten im Küchen- bzw. Lebensmittelbereich nach Aufnahme der Tätigkeit und im Weiteren jährlich zu wiederholen, den Nachweis über die Belehrung zu dokumentieren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

 

- Die Belehrung des Küchenpersonals erfolgt durch den Caterer „DLS“.

 

4.3.2 Lehr-, Erziehungs-, Aufsichtspersonal

Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen sind nach § 34 IfSG vor erstmaliger Aufnahme ihrer Tätigkeit und im Weiteren mindestens im Abstand von 2 Jahren von ihrem Arbeitgeber über die gesundheitlichen Anforderungen und Mitwirkungspflichten zu belehren.

Über die Belehrung ist ein Protokoll zu erstellen, das beim Arbeitgeber für die Dauer von 3 Jahren aufzubewahren ist.

- alle wichtigen Merkblätter und Broschüren sind im Stehordner im Sekretariat zugänglich

- sie sind teilweise im Tauschordner auf dem Lehrerzimmer PC zu finden

 

4.3.3 Kinder, Jugendliche, Eltern

Ebenfalls zu belehren über gesundheitliche Anforderungen und Mitwirkungspflichten ist nach §34 (5) IfSG jede Person, die in der Gemeinschaftseinrichtung neu betreut wird oder deren Sorgeberechtigte durch die Leitung der Gemeinschaftseinrichtung.

Diese Belehrung kann schriftlich oder mündlich erfolgen und sollte durch Unterschrift bestätigt werden. Zusätzlich ist ein entsprechendes Merkblatt auszuhändigen (Anlage). Bei Schulwechsel müssen auch Schüler (bzw. deren Erziehungsberechtigte), die an der alten Schule schon belehrt wurden, eine neue Belehrung erhalten.

- erfolgt durch das Merkblatt und die Ausgabe wird dokumentiert

 

4.4      Vorgehen bei meldepflichtigen Erkrankungen

4.4.1 Wer muss melden?

Grundsätzlich ist nach § 8 IfSG der feststellende Arzt verpflichtet, die im Gesetz (§ 6) genannten Krankheiten zu melden.

Ist das jedoch primär nicht erfolgt bzw. treten die im § 34 Abs. 1 bis 3 IfSG zusätzlich genannten Erkrankungen in Gemeinschaftseinrichtungen auf, so muss der Leiter der Einrichtung das Auftreten bzw. den Verdacht der genannten Erkrankungen unverzüglich (innerhalb von 24 Stunden) dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Dies gilt auch beim Auftreten von 2 oder mehr gleichartigen, schwerwiegenden Erkrankungen, wenn als deren Ursache Krankheitserreger anzunehmen sind.

- alle Beschäftigten sind informiert, dass sie die Meldung im Gesundheitsamt vornehmen müssen, wenn das Sekretariat nicht besetzt ist oder die Schulleitung außer Haus ist

- eine Information dazu erhalten alle neuen LK in der Willkommensmappe

- ein Aushang ist im Bedarfsfall ebenfalls zu erstellen

- der Hort ist auch zu informieren

- das Meldeformular ist im Anhang

- ACHTUNG GESUNDHEITSAMT

Tel: Frau Else 0331-289 2375 oder Frau Priefert 0331-289 2412

Meldeweg

 

 
 
 

 


Meldeinhalte:

• Art der Erkrankung bzw. des Verdachtes

• Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht

• Anzahl der Erkrankten (bei Häufungen)

• Anschrift

• Erkrankungstag

• Kontaktpersonen (Schule, Elternhaus, Geschwister)

• ggf. Art des Untersuchungsmaterials, Nachweismethode, Untersuchungsbefund

• Name, Anschrift, Telefonnummer des Arztes bzw. der Einrichtung

Maßnahmen in der Einrichtung einleiten:

• Isolierung Betroffener

• Verständigung von Angehörigen, Gesundheitsamt

• Sicherstellung möglicher Infektionsquellen

 

4.4.2 Information der Betreuten/Sorgeberechtigten, Maßnahmeneinleitung

Tritt eine meldepflichtige Infektionskrankheit oder ein entsprechender Verdacht in der Einrichtung auf, so müssen ggf. durch die Leitung der Einrichtung die Betreuten/ Sorgeberechtigten darüber anonym informiert werden, um für die Betreuten oder gefährdete Familienangehörige notwendige Schutzmaßnahmen treffen zu können.

Die Information kann in Form von:

•           gut sichtbar angebrachten Aushängen im Eingangsbereich oder sonstigen Räumlichkeiten der Einrichtung,

•           Merkblättern mit Informationen über die Erkrankung und notwendigen Schutzmaßnahmen,

•           Informationsveranstaltungen oder persönlichen Gesprächen erfolgen.

 

Alle Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu koordinieren.

- das Gesundheitsamt und die Schule arbeiten dabei eng zusammen

 

4.4.3 Besuchsverbot und Wiederzulassung

Im Infektionsschutzgesetz § 34 ist verankert, bei welchen Infektionen für die Kinder und Jugendliche ein Besuchsverbot für Einrichtungen besteht.

Der erneute Besuch der Schule ist nach den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes dann wieder zulässig, wenn die ansteckende Erkrankung abgeklungen bzw. nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Krankheit nicht mehr zu befürchten ist. In der Praxis hat sich ein entsprechendes schriftliches Attest des behandelnden Arztes oder des zuständigen Gesundheitsamtes bewährt.

Das Robert Koch-Institut und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz haben Empfehlungen für die Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen nach überstandenen Infektionskrankheiten herausgegeben.

- die Empfehlungen werden leider zurzeit bearbeitet, können dann aber unter folgender Internetadresse eingesehen werden und beachtet werden

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Wiederzulassung/Mbl_Wiederzulassung_schule.html

4.5.  Schutzimpfungen

Den Eltern wird in der ersten Elternversammlung bzw. im Rahmen einer Neuaufnahme die Internetplattform BZgA vorgestellt. Es wird durch die Klassenlehrkraft auf das Thema Impfen eingegangen und www.impfen-info.de-mediathek-impfvortrag hingewiesen.

Der Nachweis für eine Masernimpfung muss für jeden Schüler vorliegen. In der Regel wird der Impfstatus mit der Einschulungsuntersuchung abgeprüft.

Lehrkräfte, Studenten und weiteres Personal müssen entsprechend des RS eine Impfdokumentation vorlegen.

 

5                     Erste Hilfe; Schutz des Ersthelfers

 

Durch den Leiter der Einrichtung ist zu veranlassen, dass das Personal entsprechend der staatlichen Arbeitsschutzvorschriften i. V. m. der Unfallverhütungsvorschrift BGV/GUV-V A1 „Grundsätze der Prävention" vor Beginn der Tätigkeit und danach mindestens jährlich zu Gefahren und Maßnahmen zum Schutz einschließlich der Ersten Hilfe unterwiesen wird. Er hat dafür zu sorgen, dass zur Ersten Hilfe und zur Rettung der Versicherten die erforderlichen Einrichtungen, Sachmittel und geeignete Personen verfügbar sind.

Geeignetes Erste-Hilfe-Material enthält gemäß BGR A1 „Grundsätze der Prävention"/GUV-l 512 „Erste-Hilfe. Material":

•           Großer Verbandkasten nach DIN 13169 "Verbandkasten E".

•           Kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 "Verbandkasten C".

 

Zusätzlich ist der Verbandkasten mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel zur Hände- und Flächendesinfektion auszustatten. Art und Anzahl der Verbandskästen sind abhängig von der Zahl der Versicherten und Betriebsart.

Verbrauchte Materialien (z. B. Einmalhandschuhe oder Pflaster) sind umgehend zu ersetzen, regelmäßige Bestandskontrollen der Erste-Hilfe-Kästen sind durchzuführen. Insbesondere sind die Ablaufdaten zu überprüfen und verfallene Materialien zu ersetzen.

Der Ersthelfer hat bei Kontakt mit Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen Einmalhandschuhe zu tragen und sich vor sowie nach der Hilfeleistung die Hände zu desinfizieren.

Parallel zur Erstversorgung ist vom Ersthelfer zu entscheiden, ob sofortige ärztliche Hilfe zur weiteren Versorgung des Verletzten hinzuzuziehen ist.

(Weitere Informationen zur Ersten Hilfe enthalten die BGI/GUV-I 503 „Anleitung zur Ersten Hilfe", BGI 509 „Erste Hilfe im Betrieb", BGI 510 „Aushang Erste Hilfe", BGI/GUV-I 511 "Dokumentation der Ersten Hilfe Leistung“ / „Verbandbuch")

 

- für die erste Hilfe Ausstattung ist Frau Dade verantwortlich

- sie befüllt die erste Hilfe Kästen

- Einmalhandschuhe sind in einer Kiste im Sekretariat im ausreichenden Maße vorhanden

- Frau Dade bietet eine AG „Erste Hilfe“ an und organisiert bei Bedarf eine schulinterne

  Fortbildung

ACHTUNG: alle Telefonnummern sind im Sekretariat gut sichtbar im Aufsteller zu finden.

Weitere Aushänge zur ersten Hilfe sind ebenfalls gut sichtbar im Sekretariat angebracht.

 

Anlage 1  Literatur (Angabe der bei Redaktionsschluss aktuellen Fassungen!)

Wichtige rechtliche Grundlagen (s. auch unter http://www.gesetze-im-internet.de , http://bundesrecht.juris.de , http://frei.bundesgesetzblatt.de )

•          Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz- IfSG) vom 20.07.2000 (BGBI. I Nr. 33, S. 1045-1077), zuletzt geändert durch Art. 2§3 vom 01.09.2005 (BGBI. I, S. 2618)

•          Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) - Gesetzliche Krankenversicherung vom 20.12.1988 (BGBI. I S. 3853) §§ 21 und 26; zuletzt geändert durch Art. 3a G vom 29.08.2005 BGBI. I S. 2570

•          Sozialgesetzbuch Siebtes Buch (SGB VII) - Gesetzliche Unfallversicherung vom 07. 08.1996 (BGBI. I S. 1254), zuletzt geändert durch Art. 1 vom 14.08.2005 (BGBI. I S. 2410

•          Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe vom 26. Juni 1990 (BGBI. IS. 1163) i. d. F. vom 08. 12.1998 (BGBI. I S. 3546) § 1 Abs. 3, Nr. 3

•          Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch LFGB - Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch vom 01.09.2005 (BGBI. I Nr.55 S. 2618)

•          EU-Hygienepaket zur Lebensmittelhygiene (EU-Verordnungen Nr. 852/2004, 853/2004, 854/2004) sowie ergänzend 882/2004, Aufhebungs-Richtlinie RL 2004/41 einschl. Durchführungsverordnungen (VO (EG) Nr. 2073/2005, 2074/2005, 2075/2005, 2076/2005)

•          Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung vom 21.05.01 (BGBI. I, Nr. 24,2001, S. 959-980)

•          Landesgesetze und Vorschriften: z. B. Bauliche Richtlinien für Schulen

•          Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) vom 07.08.96 (BGBI. I, S. 1246) geändert durch Artikel 9 des Gesetzes vom 27.09.96 (BGBI. I S. 1461)

•          Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV) vom 12. August 2004 (BGBI. I S. 2179 - 2189)

•          Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffverordnung - BioStoW) vom 27. Januar 1999, BGBI. I, Nr. 4, S. 50 - 60, zuletzt geändert durch Art. 2 der Verordnung zur Umsetzung der EG-Richtlinie 2002/44/EG und 2003/10/EG (BGBI. I Nr. 8 S. 261, 269-270)

•          Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 400: Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen

•          Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 500: Allgemeine Hygienemaßnahmen: Mindestanforderungen

•          GUV-SI 8017: Außenspielflächen und Spielplatzgeräte

•          GUV-SI 8018: Giftpflanzen - beschauen, nicht kauen

•          BGR/GUV-R 500: Betreiben von Arbeitsmitteln (Kapitel 2.6: Betreiben von Wäschereien)

•          BGV/GUV-V A 1: Grundsätze der Prävention

•          BGV/GUV-V A 4: Arbeitsmedizinische Vorsorge

•          BGR A 1: Grundsätze der Prävention

•          GUV-1512: Erste-Hilfe-Material

•          GUV-SR 2006: Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen im Unterricht (in Bearbeitung)

 

Wichtige fachliche Standards

•          Hinweise für Ärzte, Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen und Gesundheitsämter zur Wiederzulassung in Schulen und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen (aktualisierte Fassung noch nicht da, www.rki.de ).

•          Aktuelle Liste der vom Robert Koch-Institut geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (www.rki.de )

•          Aktuelle Desinfektionsmittelliste des Verbundes für Angewandte Hygiene (VAH) = ehemals Liste der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)

•          Liste der nach den Richtlinien der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) geprüften und als wirksam befundenen Desinfektionsmittel für den Lebensmittelbereich (Handelspräparate), Stand 01.02.1999

•          Nationale Leitlinien für eine gute Hygienepraxis (Lebensmittelhygiene)

•          Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO; www.rki.de )

•          Impfempfehlungen des jeweiligen Bundeslandes

•          Leitfaden für die Innenraumlufthygiene in Schulgebäuden, erarbeitet von der Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes, Juni 2000 (www.umweltbundesamt.de - Rubrik Veröffentlichungen).

•          VDI 6022 Hygienische Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen

•          VDI 6023 Hygienebewusste Planung, Ausführung, Betrieb und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen

•          DVGWW551 Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen. Technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums

•          DIN 10508 Lebensmittelhygiene - Temperaturen für Lebensmittel

•          DIN 10514 Lebensmittelhygiene - Hygieneschulung

•          DIN 10516 Lebensmittelhygiene - Reinigung und Desinfektion

•          DIN 10523 Lebensmittelhygiene - Schädlingsbekämpfung im Lebensmittelbereich

•          DIN 18024 Barrierefreies Bauen

•          DIN ISO 5970 Stühle und Tische für Bildungseinrichtungen; Funktionsmaße

•          DIN 5034 Tageslicht in Innenräumen

•          DIN 5035 Innenraumbeleuchtung mit künstlichem Licht

•          DIN EN 12464-1 Licht und Beleuchtung - Beleuchtung von Arbeitsstätten - Arbeitsstätten in Innenräumen

•          DIN EN 1176 Spielplatzgeräte und Spielplatzböden

•          DIN 18032 Sporthallen - Hallen und Räume für Sport und Mehrzwecknutzung

•          DIN 18034 Spielplätze und Freiräume zum Spielen - Anforderungen und Hinweise für die Planung und den Betrieb

•          DIN 19643 Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser

 

 

Anlage 2

Reinigungs- und Desinfektionsplan in Schulen

 

- die Reinigungsfirma ist vom KIS beauftragt

 


Was

Wann

Wie

Womit

Wer

Händewaschen

nach Toilettenbenutzung und Schmutzarbeiten, vor Umgang mit Lebensmitteln, bei Bedarf

auf die feuchte Hand geben und mit Wasser aufschäumen

Waschlotion

Personal und Schüler

Hände desinfizieren

 

nach Kontamination mit Blut, Stuhl, Urin u. ä., bei Häufungen von Magen-/ Darminfektionen

mind. 3-5ml auf der trockenen Haut gut verreiben

Händedesinfektionsmittel

Personal und Schüler

Fußböden - stark frequentierte Räume und Flure

mind. 2 x/Woche täglich

Feuchtwischen mit Fahreimer, Boden reinigen, lüften

Reinigungslösung

Reinigungspersonal

Fußboden, Wasch- und Duschräume

täglich, bei Verunreinigung sofort

Feuchtwischen mit Fahreimer, Boden reinigen und lüften

desinfiz. Reiniger

Reinigungspersonal

Tische, Kontaktflächen (z. B. Stühle)

täglich, bei Verunreinigung sofort

feucht abwischen mit Reini­gungstüchern, ggf. nach­trocknen

Wasser, ggf. mit Tensidlösung (ohne Duft-und Farbstoff)

Reinigungspersonal

WC

täglich - erst nach Reinigung der Klassenräume

Wischen u. Nachspülen Mit gesonderten Reinigungstü­chern für Kontaktflächen und Aufnehmer für Fußboden

Reinigungslösung

Reinigungspersonal

Fenster

nach Anweisung

Einsprühen, mit sauberem Tuch trocken reiben

Reinigungslösung

Reinigungspersonal

Handlauf, Türklinken, Kontaktflächen, Schränke, Regale

nach Anweisung und bei sichtba­rer Verschmutzung

Abwischen

Reinigungslösung

Reinigungspersonal

Reinigungsgeräte, Reinigungstücher und Wischbezüge

1 x wöchentlich arbeitstäglich          

Reinigen, Reinigungstücher u. Wischbezüge nach Gebrauch waschen und trock­nen

möglichst Waschmaschine bei mind. 60°C mit Voll­waschmittel und anschlie­ßender Trocknung

Reinigungspersonal

Abfallbehälter leeren

1 x täglich bzw. nach Bedarf

Entleerung in zentrale Abfall­sammelbehälter

 

Reinigungspersonal oder beauftragte Person

Flächen aller Art.

bei Verunreinigung mit Blut, Stuhl, Erbrochenem

Einmalhandschuhe tragen,

Wischen mit Desinfektionsmittel getränktem Einmalwischtuch, Nachreinigen,

gesonderte Entsorgung von Reinigungstüchern und Handschuhen in verschlossenem Plastiksack

Desinfektionsmittel nach Desinfektionsmittelliste des VAH

geschultes Reinigungspersonal oder Hausmeister

 

 

 

 

Folgende Utensilien müssen vorhanden sein:

-           Ausreichende Ausstattung mit Reinigungstüchern und Aufnehmern

-           Fahreimer oder Eimersysteme

-           Waschmaschine und Wäschetrockner

-           Handschuhe und Einmalwischtücher (desinfektionsmittelgetränkt)

 

-           Desinfektionsmittel nach VAH-Liste


Ergänzung zum Hygieneplan

 

 

 

im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Stand: 17.08.2020
Grundlage:
1. Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem
Corona-Virus SARS-CoV-2-2/COVID-19 (Ergänzung zum Hygieneplan) v. 16.07.2020
2. Umgangsverordnung – SARS – CoV-2-UmgV) vom 11.08.2020


1. Ziel muss es sein, in der Schule Sicherheit zu gewährleisten und Gesundheit in der Schule zu erhalten
2.Infektionsschutz
2.1. Meldepflicht bei Verdacht einer Erkältung und bei Kenntnisnahme von Corona- Erkrankungen (Schüler und deren Familienmitglieder)
2.2. Belehrungen der SuS von persönlicher Hygiene nach den Bestimmungen des RKI
- SuS mit typischen COVID-19-Krankheitszeichen müssen der Schule fernbleiben (trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a.)
- keine Umarmungen und Händeschütteln
- Händehygiene beachten, regelmäßiges Waschen der Hände mit Seife und Wasser nach dem Naseputzen, nach der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Maske, nach dem Toilettengang, vor dem Essen 
- Mund- und Niesetikette: Abstand gegenüber anderen Personen halten, Husten und Niesen in die Armbeuge
2.3. Es wird empfohlen, dass das Personal im Kontakt zu anderen Erwachsenen (Kollegen, Eltern, Externe usw.) im Rahmen der Schülerbeförderung oder in den Pausen auf dem
Schulhof eine Mund-Nasen-Bedeckung dann trägt, wenn bei diesen Kontakten die  Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Hierfür ist eine Mund-Nasen-
Bedeckung bzw. community-mask ausreichend (textile Masken sind täglich bei mindestens 60°C Grad zu waschen)
2.4. Zwischen den Schüler/innen ist der Mindestabstand aufgehoben.
2.5. Zwischen Schüler/innen und den Lehrkräften oder dem sonstigen pädagogischen Personal ist kein Mindestabstand mehr einzuhalten.
2.7. Im Kontakt mit den Eltern und sonstigen Dritten gilt der Mindestabstand von 1,50 m.
2.8. Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind Personen, denen die Verwendung einer M-N-B wegen einer Behinderung oder aus
gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Ein Attest ist vorzulegen. (UmgV)

3. Regelungsbedarf aller Räume / Gebäude
3.1. Lern-, Lehr- und Arbeitsplätze
3.1.1. SuS sammeln sich auf dem Hof und gehen ab 7.30 Uhr in die Klassen-/Fachräume.
3.1.2. Die SuS nutzen, wenn möglich, unterschiedliche Eingänge, Treppen und Flure.
3.1.3. Zwischen Lehrkräften oder dem sonstigen pädagogischem Personal gilt der Mindestabstand von 1,50 m.
3.1.4. Die Anordnung der Sitzplätze der Sus soll so vorgenommen werden, dass enge Kontakte von Angesicht zu Angesicht während des Unterrichts auf ein Minimum reduziert werden. 
3.1.5. Fachunterricht findet in den Fachräumen und Werkstätten statt. 
3.1.6. Im Sekretariat wird ein Wartebereich gekennzeichnet und ein Hinweisschild „Bitte einzeln eintreten“ angebracht.

3.2. Lüftung
3.2.1. Regelmäßiges und richtiges Lüften
3.2.2. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung der Räume vorzunehmen (3 bis 10 Minuten).

3.3. Pausen, Speisenversorgung
3.3.1. In den Pausen sollen die Schüler beide Hofflächen und den Sportplatz nutzen, um Kontakte zu minimieren.
3.3.2. Zur Einnahme des Mittagessens werden Essenzeiten für die Klassen festgelegt, um Staubildungen zu verhindern.
3.3.3. Besteck und Geschirr müssen vom Küchenpersonal ausgegeben werden.

3.4. Arbeitsmittel
3.4.1. Soweit möglich, sind notwendige Arbeitsmittel (Schulbücher, Lernmittel) den SuS sowie den Lehrkräften persönlich zuzuweisen.
3.4.2. Die Arbeitsmittel sind nach Benutzung zu reinigen.

4. Betreuungsgrundsätze
4.1. Betreuungsgrundsätze
4.1.1. In der Schule werden grundsätzlich gesunde SuS ohne Anzeichen von COVID-19 betreut. Das gilt auch für Beschäftigte.
4.1.2. Die Eltern erhaltenen jeweils zu Beginn eines neues Schuljahres einmalig eine mit Unterschrift dokumentierte Belehrung, dass sie SuS mit typischen Krankheitssymtomen
oder bei Auftreten von COVID-19 verdächtigen Erkrankungsfällen in direktem familiären Umfeld nicht in die Schule bringen.
4.1.3. Für alle Beschäftigten wird die jährliche Belehrung dokumentiert.

4.2. Auftreten von Krankheitszeichen
4.2.1. Bei Auftreten von Krankheitszeichen werden die Eltern umgehend benachrichtigt.
4.2.2. Zeigen sich Krankheitszeichen bei Beschäftigten während des Schulbetriebs, ist die Arbeitstätigkeit sofort zu beenden und ein Arzt aufzusuchen.
4.2.3. Personen, die mit einem nachweislich an CORVID-19 Erkrankten in einem Hausstand leben oder Krankheitssymtome von CORVID-19 aufweisen bzw. selbst erkrankt sind, 
dürfen die Schule nicht betreten.

4.3. Unterricht
4.3.1. Der Unterricht ist möglichst in festen Lerngruppen (Klassen, Kurse) durchzuführen.
4.3.2. Im Musikunterricht wird auf Chorgesang und auf die Nutzung von Blasinstrumenten verzichtet.
4.3.3. Der Sportunterricht findet unter Beachtung des Infektionsschutzes statt.
- einzelne Klassen ziehen sich im Klassenraum um
- genutzte Materialien werden nach der Nutzung, wenn möglich, desinfiziert
- Stau und Kontakt mit nachfolgenden Klassen vermeiden
- nach dem Umziehen werden die Hände gewaschen

Der Sportunterricht wird nach Wochenstundentafel der jeweiligen Schulstufe und Schulform gemäß Rahmenlehrplan erteilt. In den jeweiligen Bewegungsfeldern soll
darauf geachtet werden, dass die einfachsten Hygienestandards Beachtung finden. Sportunterricht sollte nach Möglichkeit unter Beachtung der Witterungsbedingungen im Freien stattfinden. (MBJS-Corona)

4.4. Gremienarbeit
4.4.1. Auf Einhaltung des Mindestabstandes ist zu achten – Durchführung in der Sporthalle bzw. in großen Räumen.
4.4.2. Gremien, Klassenelternversammlungen sollen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind.
4.4.3. Für Kontakte sollen Video-, Telefonkonferenzen u.a. genutzt werden.

4.5. Risikogruppen
4.5.1. Es besteht keine Einschränkung hinsichtlich des gesamten schulischen Personaleinsatzes.
4.5.2. Einzelfälle können geprüft werden (siehe Erkrankungen). Die Zugehörigkeit zu einer der genannten Risikogruppen ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.
4.5.3. Grundsätzlich werden individuelle Risiken von Haushaltsangehörigen nicht berücksichtigt, weil dies allein der privaten Sphäre zuzurechnen ist.

4.6. Schülerinnen und Schüler
4.6.1. SuS mit Grunderkrankungen unterliegen der Schulpflicht.
4.6.2. Im Einzelfall muss durch die Eltern in Absprache mit den Ärzten kritisch geprüft werden, ob eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht erforderlich ist. Diese ist durch ein
ärztliches Attest nachzuweisen.

4.7. Schulfremde Personen
4.7.1. Der Aufenthalt und Besuch von Externen in der Schule(z.B. Eltern) ist auf ein Minimum zu beschränken.
4.7.2. Ausgenommen sind Vertreter von Behörden(z.B. Polizei, Gesundheitsamt, Jugendamt…).
4.7.3. Die Kontaktdaten und Aufenthaltszeiten sind zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung zu dokumentieren.
4.7.4. Persönliche Kontakte sollen im Einzelfall unter Einhaltung des Abstandgebotes stattfinden.

4.8. Erste Hilfe
4.8.1. Muss geleistet werden – auf Selbstschutz achten (Atemschutzmaske, Einmalhandschuhe verwenden)

4.9. Brandschutz
4.9.1. Personenrettung hat Vorrang vor Infektionsschutzmaßnahmen

4.10. Unterweisung
4.10.1. Die Unterweisung (SuS, Lehrer, Personal) ist zu dokumentieren. Alle Beschäftigten der Schule, der Schulträger, alle SuS sowie alle weiteren regelmäßig an der Schule arbeitenden Personen sind darüber hinaus angehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des RKI zu beachten.

4.11. Arbeitsmedizinische Vorsorge
4.11.1. Beschäftigte können sich individuell von den Betriebsärzten beraten lassen (besondere Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung).

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Versammlungen können im Sinne des Versammlungsgesetztes unter freiem Himmel sowie in
geschlossenen Räumen unter Einhaltung der Regeln abgehalten werden.
Schulfahrten sollen nur innerhalb Deutschlands mit äußerster Vorsicht, im Konsens mit den Eltern und
Erziehungsberechtigten und unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen durchgeführt werden. 
Außerschulische Lernorte können als Angebote des curricularen Lernens am anderen Ort (z.B.
Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten, Waldschulen) genutzt werden. Zudem können die speziellen
online Angebote der Träger insbesondere für Phasen des häuslichen Lernens genutzt werden.

 

 

Handlungsanweisungen für die Einhaltungen der Hygiene-Vorschriften

Bezugnehmend auf die Wiedereröffnung der Zeppelin-Grundschule 04.05.2020

1. Ziel muss es sein, in der Schule Sicherheit zu gewährleisten und Gesundheit in der Schule zu erhalten!

2. Infektionsschutz
2.1 Meldepflicht bei Kenntnisnahme von Corona-Erkrankungen (Schüler und deren Familienmitglieder)

2.2 Belehrung der SuS von persönlicher Hygiene nach den Bestimmungen des RKI

  • SuS mit typischen COVID-19-Krankheitsanzeichen müssen der Schule fernbleiben (Trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn,      Halsschmerzen u.a.)
  • Wahrung eines gegenseitigen Mindestabstandes von 1,50m
  • Keine gegenseitigen Berührungen, Umarmen und Händeschütteln zulassen
  • Regelmäßiges Hände waschen mit Seife und Wasser (20 bis 30 Sekunden - auch nach dem Naseputzen, dem Abnehmen der Mund-Nasen-Maske, dem Toilettengang, vor dem Essen, nach der Hofpause)
  • Husten- und Niesetikette: Abstand gegenüber anderen Personen halten, Husten und Niesen in die Armbeuge
  • Mund- Nasen-Schutz(MNS): textiler -kein medizinischer- MNS als Behelfsmaske, als ergänzende Maßnahme, sofern die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können (z. B. Schülerbeförderung/Schulflure und Pausen auf dem Schulhof) Die sog. Behelfsmaske- bzw. community mask - dient ausschließlich dem Fremdschutz; das Distanzgebot gilt weiterhin unabhängig des Tragens einer Behelfsmaske; textile Masken sind mindestens täglich bei 60°C Grad zu waschen!

    3. Regelungsbedarf aller Räume / Gebäude

3.1 SuS werden auf dem Hof (Spinne) durch die Lehrkraft begrüßt und mit den gegebenen Abstandsregeln in den Klassenraum begleitet
3.2 Nach dem Unterrichtsende werden die SuS zum Ausgang begleitet und auf eine den Abstandsregeln entsprechende Form des Rückweges hingewiesen
3.3 Unterricht
3.3.1 Abstandsregelungen von mind. 1,50m in allen Klassen-, Fach-, Aufenthaltsräumen, Lehrerzimmer, Speiseräume
3.3.2 Richtwert SuS pro Klassenraum: 15 – in Anhängigkeit der Größe variabel
3.3.3 Richtiges Lüften – Luftaustausch durch Stoß- und Zuglüftung
3.3.4 Maximale Anzahl der SuS, die den Toilettenbereich betreten dürfen: 1 Person
3.3.5 Wege sind so anzuordnen, dass sich Klassen nicht auf Fluren, usw. begegnen
3.3.6 Es sind nur Einzelplätze mit mind. 1,50m Abstand im Unterrichtsraum zulässig
3.3.7 Verboten sind Partner- und Gruppentischanordnungen
3.3.8 Sportunterricht kann nicht durchgeführt werden
3.4 Pausen
3.4.1 Pausen sind zeitlich versetzt (Abstand von 20 Minuten) getaktet – Hofpausen für eine Klasse / ab 11.05. zwei Klassen (Hof)
3.4.2 Kleine Pausen sind am Platz durchzuführen
3.5 Gremienarbeit
3.5.1 Auf Einhaltung des Mindesabstandes muss geachtet werden
3.5.2 Gremien-, Klassenelternversammlungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind
3.5.3 Elternkontakte sollen durch telefonische Sprechstunde bzw. Email-Verkehr erfolgen
3.6 Erste-Hilfe-Maßnahmen
3.6.1 Muss geleistet werden – auf Selbstschutz ist zu achten
3.6.2 Personenrettung hat Vorrang vor Infektionsschutzmaßnahme

 

B. Bendyk / Ch. Schneegass
Schulleitung Zeppelin-Grundschule