Hygienevorschriften (Corona)

Ergänzung zum Hygieneplan
im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Stand: 17.08.2020
Grundlage:
1. Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem
Corona-Virus SARS-CoV-2-2/COVID-19 (Ergänzung zum Hygieneplan) v. 16.07.2020
2. Umgangsverordnung – SARS – CoV-2-UmgV) vom 11.08.2020


1. Ziel muss es sein, in der Schule Sicherheit zu gewährleisten und Gesundheit in der Schule zu erhalten
2.Infektionsschutz
2.1. Meldepflicht bei Verdacht einer Erkältung und bei Kenntnisnahme von Corona- Erkrankungen (Schüler und deren Familienmitglieder)
2.2. Belehrungen der SuS von persönlicher Hygiene nach den Bestimmungen des RKI
- SuS mit typischen COVID-19-Krankheitszeichen müssen der Schule fernbleiben (trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a.)
- keine Umarmungen und Händeschütteln
- Händehygiene beachten, regelmäßiges Waschen der Hände mit Seife und Wasser nach dem Naseputzen, nach der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Maske, nach dem Toilettengang, vor dem Essen 
- Mund- und Niesetikette: Abstand gegenüber anderen Personen halten, Husten und Niesen in die Armbeuge
2.3. Es wird empfohlen, dass das Personal im Kontakt zu anderen Erwachsenen (Kollegen, Eltern, Externe usw.) im Rahmen der Schülerbeförderung oder in den Pausen auf dem
Schulhof eine Mund-Nasen-Bedeckung dann trägt, wenn bei diesen Kontakten die  Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Hierfür ist eine Mund-Nasen-
Bedeckung bzw. community-mask ausreichend (textile Masken sind täglich bei mindestens 60°C Grad zu waschen)
2.4. Zwischen den Schüler/innen ist der Mindestabstand aufgehoben.
2.5. Zwischen Schüler/innen und den Lehrkräften oder dem sonstigen pädagogischen Personal ist kein Mindestabstand mehr einzuhalten.
2.7. Im Kontakt mit den Eltern und sonstigen Dritten gilt der Mindestabstand von 1,50 m.
2.8. Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind Personen, denen die Verwendung einer M-N-B wegen einer Behinderung oder aus
gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Ein Attest ist vorzulegen. (UmgV)

3. Regelungsbedarf aller Räume / Gebäude
3.1. Lern-, Lehr- und Arbeitsplätze
3.1.1. SuS sammeln sich auf dem Hof und gehen ab 7.30 Uhr in die Klassen-/Fachräume.
3.1.2. Die SuS nutzen, wenn möglich, unterschiedliche Eingänge, Treppen und Flure.
3.1.3. Zwischen Lehrkräften oder dem sonstigen pädagogischem Personal gilt der Mindestabstand von 1,50 m.
3.1.4. Die Anordnung der Sitzplätze der Sus soll so vorgenommen werden, dass enge Kontakte von Angesicht zu Angesicht während des Unterrichts auf ein Minimum reduziert werden. 
3.1.5. Fachunterricht findet in den Fachräumen und Werkstätten statt. 
3.1.6. Im Sekretariat wird ein Wartebereich gekennzeichnet und ein Hinweisschild „Bitte einzeln eintreten“ angebracht.

3.2. Lüftung
3.2.1. Regelmäßiges und richtiges Lüften
3.2.2. Mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung der Räume vorzunehmen (3 bis 10 Minuten).

3.3. Pausen, Speisenversorgung
3.3.1. In den Pausen sollen die Schüler beide Hofflächen und den Sportplatz nutzen, um Kontakte zu minimieren.
3.3.2. Zur Einnahme des Mittagessens werden Essenzeiten für die Klassen festgelegt, um Staubildungen zu verhindern.
3.3.3. Besteck und Geschirr müssen vom Küchenpersonal ausgegeben werden.

3.4. Arbeitsmittel
3.4.1. Soweit möglich, sind notwendige Arbeitsmittel (Schulbücher, Lernmittel) den SuS sowie den Lehrkräften persönlich zuzuweisen.
3.4.2. Die Arbeitsmittel sind nach Benutzung zu reinigen.

4. Betreuungsgrundsätze
4.1. Betreuungsgrundsätze
4.1.1. In der Schule werden grundsätzlich gesunde SuS ohne Anzeichen von COVID-19 betreut. Das gilt auch für Beschäftigte.
4.1.2. Die Eltern erhaltenen jeweils zu Beginn eines neues Schuljahres einmalig eine mit Unterschrift dokumentierte Belehrung, dass sie SuS mit typischen Krankheitssymtomen
oder bei Auftreten von COVID-19 verdächtigen Erkrankungsfällen in direktem familiären Umfeld nicht in die Schule bringen.
4.1.3. Für alle Beschäftigten wird die jährliche Belehrung dokumentiert.

4.2. Auftreten von Krankheitszeichen
4.2.1. Bei Auftreten von Krankheitszeichen werden die Eltern umgehend benachrichtigt.
4.2.2. Zeigen sich Krankheitszeichen bei Beschäftigten während des Schulbetriebs, ist die Arbeitstätigkeit sofort zu beenden und ein Arzt aufzusuchen.
4.2.3. Personen, die mit einem nachweislich an CORVID-19 Erkrankten in einem Hausstand leben oder Krankheitssymtome von CORVID-19 aufweisen bzw. selbst erkrankt sind, 
dürfen die Schule nicht betreten.

4.3. Unterricht
4.3.1. Der Unterricht ist möglichst in festen Lerngruppen (Klassen, Kurse) durchzuführen.
4.3.2. Im Musikunterricht wird auf Chorgesang und auf die Nutzung von Blasinstrumenten verzichtet.
4.3.3. Der Sportunterricht findet unter Beachtung des Infektionsschutzes statt.
- einzelne Klassen ziehen sich im Klassenraum um
- genutzte Materialien werden nach der Nutzung, wenn möglich, desinfiziert
- Stau und Kontakt mit nachfolgenden Klassen vermeiden
- nach dem Umziehen werden die Hände gewaschen

Der Sportunterricht wird nach Wochenstundentafel der jeweiligen Schulstufe und Schulform gemäß Rahmenlehrplan erteilt. In den jeweiligen Bewegungsfeldern soll
darauf geachtet werden, dass die einfachsten Hygienestandards Beachtung finden. Sportunterricht sollte nach Möglichkeit unter Beachtung der Witterungsbedingungen im Freien stattfinden. (MBJS-Corona)

4.4. Gremienarbeit
4.4.1. Auf Einhaltung des Mindestabstandes ist zu achten – Durchführung in der Sporthalle bzw. in großen Räumen.
4.4.2. Gremien, Klassenelternversammlungen sollen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind.
4.4.3. Für Kontakte sollen Video-, Telefonkonferenzen u.a. genutzt werden.

4.5. Risikogruppen
4.5.1. Es besteht keine Einschränkung hinsichtlich des gesamten schulischen Personaleinsatzes.
4.5.2. Einzelfälle können geprüft werden (siehe Erkrankungen). Die Zugehörigkeit zu einer der genannten Risikogruppen ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.
4.5.3. Grundsätzlich werden individuelle Risiken von Haushaltsangehörigen nicht berücksichtigt, weil dies allein der privaten Sphäre zuzurechnen ist.

4.6. Schülerinnen und Schüler
4.6.1. SuS mit Grunderkrankungen unterliegen der Schulpflicht.
4.6.2. Im Einzelfall muss durch die Eltern in Absprache mit den Ärzten kritisch geprüft werden, ob eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht erforderlich ist. Diese ist durch ein
ärztliches Attest nachzuweisen.

4.7. Schulfremde Personen
4.7.1. Der Aufenthalt und Besuch von Externen in der Schule(z.B. Eltern) ist auf ein Minimum zu beschränken.
4.7.2. Ausgenommen sind Vertreter von Behörden(z.B. Polizei, Gesundheitsamt, Jugendamt…).
4.7.3. Die Kontaktdaten und Aufenthaltszeiten sind zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung zu dokumentieren.
4.7.4. Persönliche Kontakte sollen im Einzelfall unter Einhaltung des Abstandgebotes stattfinden.

4.8. Erste Hilfe
4.8.1. Muss geleistet werden – auf Selbstschutz achten (Atemschutzmaske, Einmalhandschuhe verwenden)

4.9. Brandschutz
4.9.1. Personenrettung hat Vorrang vor Infektionsschutzmaßnahmen

4.10. Unterweisung
4.10.1. Die Unterweisung (SuS, Lehrer, Personal) ist zu dokumentieren. Alle Beschäftigten der Schule, der Schulträger, alle SuS sowie alle weiteren regelmäßig an der Schule arbeitenden Personen sind darüber hinaus angehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des RKI zu beachten.

4.11. Arbeitsmedizinische Vorsorge
4.11.1. Beschäftigte können sich individuell von den Betriebsärzten beraten lassen (besondere Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung).

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Versammlungen können im Sinne des Versammlungsgesetztes unter freiem Himmel sowie in
geschlossenen Räumen unter Einhaltung der Regeln abgehalten werden.
Schulfahrten sollen nur innerhalb Deutschlands mit äußerster Vorsicht, im Konsens mit den Eltern und
Erziehungsberechtigten und unter Berücksichtigung der Hygieneregelungen durchgeführt werden. 
Außerschulische Lernorte können als Angebote des curricularen Lernens am anderen Ort (z.B.
Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten, Waldschulen) genutzt werden. Zudem können die speziellen
online Angebote der Träger insbesondere für Phasen des häuslichen Lernens genutzt werden.

 

 

Handlungsanweisungen für die Einhaltungen der Hygiene-Vorschriften

Bezugnehmend auf die Wiedereröffnung der Zeppelin-Grundschule 04.05.2020

1. Ziel muss es sein, in der Schule Sicherheit zu gewährleisten und Gesundheit in der Schule zu erhalten!

2. Infektionsschutz
2.1 Meldepflicht bei Kenntnisnahme von Corona-Erkrankungen (Schüler und deren Familienmitglieder)

2.2 Belehrung der SuS von persönlicher Hygiene nach den Bestimmungen des RKI

  • SuS mit typischen COVID-19-Krankheitsanzeichen müssen der Schule fernbleiben (Trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn,      Halsschmerzen u.a.)
  • Wahrung eines gegenseitigen Mindestabstandes von 1,50m
  • Keine gegenseitigen Berührungen, Umarmen und Händeschütteln zulassen
  • Regelmäßiges Hände waschen mit Seife und Wasser (20 bis 30 Sekunden - auch nach dem Naseputzen, dem Abnehmen der Mund-Nasen-Maske, dem Toilettengang, vor dem Essen, nach der Hofpause)
  • Husten- und Niesetikette: Abstand gegenüber anderen Personen halten, Husten und Niesen in die Armbeuge
  • Mund- Nasen-Schutz(MNS): textiler -kein medizinischer- MNS als Behelfsmaske, als ergänzende Maßnahme, sofern die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können (z. B. Schülerbeförderung/Schulflure und Pausen auf dem Schulhof) Die sog. Behelfsmaske- bzw. community mask - dient ausschließlich dem Fremdschutz; das Distanzgebot gilt weiterhin unabhängig des Tragens einer Behelfsmaske; textile Masken sind mindestens täglich bei 60°C Grad zu waschen!

    3. Regelungsbedarf aller Räume / Gebäude

3.1 SuS werden auf dem Hof (Spinne) durch die Lehrkraft begrüßt und mit den gegebenen Abstandsregeln in den Klassenraum begleitet
3.2 Nach dem Unterrichtsende werden die SuS zum Ausgang begleitet und auf eine den Abstandsregeln entsprechende Form des Rückweges hingewiesen
3.3 Unterricht
3.3.1 Abstandsregelungen von mind. 1,50m in allen Klassen-, Fach-, Aufenthaltsräumen, Lehrerzimmer, Speiseräume
3.3.2 Richtwert SuS pro Klassenraum: 15 – in Anhängigkeit der Größe variabel
3.3.3 Richtiges Lüften – Luftaustausch durch Stoß- und Zuglüftung
3.3.4 Maximale Anzahl der SuS, die den Toilettenbereich betreten dürfen: 1 Person
3.3.5 Wege sind so anzuordnen, dass sich Klassen nicht auf Fluren, usw. begegnen
3.3.6 Es sind nur Einzelplätze mit mind. 1,50m Abstand im Unterrichtsraum zulässig
3.3.7 Verboten sind Partner- und Gruppentischanordnungen
3.3.8 Sportunterricht kann nicht durchgeführt werden
3.4 Pausen
3.4.1 Pausen sind zeitlich versetzt (Abstand von 20 Minuten) getaktet – Hofpausen für eine Klasse / ab 11.05. zwei Klassen (Hof)
3.4.2 Kleine Pausen sind am Platz durchzuführen
3.5 Gremienarbeit
3.5.1 Auf Einhaltung des Mindesabstandes muss geachtet werden
3.5.2 Gremien-, Klassenelternversammlungen dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind
3.5.3 Elternkontakte sollen durch telefonische Sprechstunde bzw. Email-Verkehr erfolgen
3.6 Erste-Hilfe-Maßnahmen
3.6.1 Muss geleistet werden – auf Selbstschutz ist zu achten
3.6.2 Personenrettung hat Vorrang vor Infektionsschutzmaßnahme

 

B. Bendyk / Ch. Schneegass
Schulleitung Zeppelin-Grundschule